Volle Kraft voraus! Und fit für die Schule!
Volle Kraft voraus! Und fit für die Schule!          

Lesefibel

Grammatik mit System

Lautefuchs

Deutsch

 

Vom Lesen gelangen wir zum Schreiben und nicht umgekehrt. 

 

Viele Fehler beim Schreiben sind ein mangelndes Verständnis des Schriftsystems, wenn die Buchstabenebene zu früh eingeführt wurde.

Die Schüler erkennen oft nicht den Unterschied zwischen einem Laut und einem Buchstaben. Es fehlt ihnen die phonologische Bewusstheit.

Durch das Arbeiten mit der Anlauttabelle (im Anfangsunterricht) sind diese Begriffe nicht klar definiert und den Schülern fehlt so der richtige Zugang zum Lesen und Schreiben. Das kann zu einer Lese-Rechtschreibschwäche führen. 

 

Manche Kinder können Sinnesinformation nicht richtig aufnehmen und interpretieren. Hier spricht man auch von einer visuellen oder auditiven Wahrnehmungsstörung. Diesen Kindern fällt es schwer einen Buchstaben "richtig" nachzumalen, ein Bild "ordentlich" auszumalen oder Buchstaben wieder zu erkennen,  Wahrnehmung der Raumlage: p oder q, b oder d. Manchmal sind es feine Unterschiede beim Hören oder auch beim Sprechen. Welcher Laut ist welchem Buchstaben zugeordnet oder in welcher Reihenfolge die Laute bei einem Wort auftreten. 

 

 

Die Schwerpunkte beim Erlernen des Schreibens und Lesens sind:
• die Erarbeitung der Einzellaute mit allen Sinnen
• das Erlernen des Lesens, des Schreibens und der Rechtschreibung mit Mundbildern
• das kybernetische Lesetraining
• das kybernetische Überschreibtraining
• das kybernetische Diktattraining
• das kybernetische Aufsatztraining
• das kybernetische Grammatiktraining

 

Bewusste Lautbildung und die Fähigkeit zur Analyse des gesprochenen Wortes sind Voraussetzung für den Erfolg beim Lesen- und beim Schreibenlernen. Lautnachahmung und Lippenablesen kommen vor dem Lesen von Buchstaben.  

 

Die Wahrnehmung des Sprechaktes entwickelt sich im Wechselspiel mit einer neu bewusst gemachten Sprechbewegungssteuerung.

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Beispiel:
Visualisierung des 
Sprechaktes als Reihenfolge (seriell) 

 

 

Beim Schreibtraining achten wir besonders auf eine saubere Schrift und die richtige Stifthaltung, denn um leicht und ohne große Anstrengung schreiben zu können, braucht man eine bewegliche, lockere Schreibhand als Voraussetzung. Wir trainieren die Koordination von Mund und Hand.

 

Für Schüler, die Probleme mit dem Lesen, Verstehen oder Vortragen eines Textes haben, bietet die kybernetische Methode ein Lesetraining an. Dies kann problemlos zu Hause in den Alltag eingebaut werden, und macht aus lesefaulen Kindern oftmals "Leseratten". 

 

Jetzt erst kann das Diktattraining erfolgen, denn die Fähigkeit, ein ziemlich fehlerfreies Diktat zu schreiben, erreicht man durch automatisieren (verstehen und anwenden) der Rechtschreibregeln, nicht durch auswendig lernen. Oft hören Kinder: "Das hörst du doch - wie man das schreibt!" Leider ist das oft nicht der Fall. Viele Dinge sind unregelmäßig - es klingt gleich aber wird anders geschrieben. 

Hier einige Beispiele: Gras - Spaß, Tor - Thor, Fuchs - Hexe - Echse, 

Vase - Wagen, tanzen - jetzt - Katze - Arzt

 

Um besser zu verstehen wie das Diktatschreiben im Gehirn funktioniert, sucht man Antworten in der Neuropsychologie. Aus deren Sicht wäre die Fähigkeit, ein Diktat zu schreiben der Gebrauch eines funktionellen Hirnorgans. Dieses funktionelle Hirnorgan muss mit dem Schüler zusammen entwickelt werden. Schüler bauen das funktionelle System des Rechtschreibens nur dann auf, wenn dieses mit ihnen sorgfälltig Stück für Stück zusammengebaut wird.

 

Beim Aufsatztraining werden nach und nach eigene Texte produziert. Eltern wundern sich oft, denn hier kommen manchmal wieder gehäuft Rechtschreibfehler vor. Das ist ganz normal, ihr Kind konzentriert sich am Anfang nur auf die Textproduktion. Das ändert sich wieder.

 

Beim Grammatiktraining werden die Wortarten und die Satzglieder gelegt.

 

 

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© Claudia Hartl-Blisse

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