Volle Kraft voraus! Und fit für die Schule!
Volle Kraft voraus! Und fit für die Schule!          

Stäbchen

Fingerbilder

Zahlenrakete

Mathematik

 

Im Mathematikunterricht kommt die Handlung meist viel zu kurz.

Die Sprechweise orientiert sich von vornherein an der mathematischen Kunstsprache und es wird zu früh mit der Verschriftung angefangen.

Viele Kinder wissen oft gar nicht, was die einzelnen Rechenzeichen bedeuten und haben Probleme eine Linearität zu erkennen. Vielen Kindern fehlen die mathematischen Vorläuferfertigkeiten. Sie wissen mit dem Zahl-begriff nichts anzufangen. Ihnen fehlt das Verständnis für Mengen und Zahlen. 

 

Obwohl Rechnen durch und durch logisch aufgebaut ist und immer eindeutige Regeln anzuwenden sind, wissen die Schüler nicht, was sie tun sollen.  Die Aufgabenstellungen sind gerade für Grundschüler oft viel zu komplex und wenn man genau hinschaut oft auch missverständlich und unklar verschriftet.

 

Für einige Schüler geht der Unterricht zu schnell und der Zahlenraum bis zehn wurde nicht ausreichend begriffen und automatisiert.

 

Manche Kinder können Sinnesinformation nicht richtig aufnehmen und interpretieren. Hier spricht man auch von einer visuellen oder auditiven Wahrnehmungsstörung. Ihnen fällt es schwer Zahlen wiederzuerkennen,

"richtig" abzuschreiben oder erkennen nicht in welcher Lage zum Raum

ein Objekt liegt bzw. Gegenstände zueinander, auch in Bezug zu einem selbst angeordnet sind. 

 

Vier Faktoren sind besonders wichtig für die Rechenfähigkeit in der Schule:

 

- Handschemaentwicklung

- Fingergeschick, Feinmotorik

- Simultanes Erfassen von kleinen Mengen bis vier

- räumliche Orientierung, links und rechts

 

Bei der kym® werden zunächst fehlende Dinge nachgearbeitet, beziehungsweise muss garantiert sein, dass die oben genannten Grundlagen vorhanden sind.

 

Die Erarbeitung des Zahlbegriffs hat das Zählen zur Grundlage.

Es wird vorwärts- und rückwärts gezählt, es werden Mengen erfasst und Ordnungszahlen dargestellt. Das alles geschieht zunächst einfach mit Hilfe der Finger, dann aber auch unter Einsatz von Stäbchen, Stäbchenbündeln und Zahlenstrahl.

 

Wir bewegen uns von der Handlung/Wirklichkeit (der Vorstellung) zur Lautsprache und erst dann zur Verschriftung. Durch das wiederholte Ausführen der Bewegungen bilden diese ein eigenes motorische-kinästhetisches Muster aus, das immer leichter und schneller abgerufen werden kann. So automatisiert sich der einzelne Rechenschritt. Er ist aber auch in die rhythmischen Rechenhandlungen der Schrittfolge eingebettet. Diese bildet somit eine Kette von "Fakten", die sich alle gegenseitig als "back-up"-Strategie fungieren. Mehrere Ketten bilden ein Netzwerk von Rechenfakten. 

 

 

Am Anfang stehen nicht viele Übungen, sondern ein entfalteter Arbeitsprozess, der sich mit der Anzahl der Übungen verkürzt.

 

 

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© Claudia Hartl-Blisse

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