Die Handschrift ist ein wichtiges Puzzleteil  bei der Therapie von Lese- und Rechtschreibschwäche

 

Kinder können oft ihre eigene Schrift nicht entziffern (geschweigedenn die Lehrer) und manche Schüler leiden später unter einer "häßlichen" Schrift oder werden sogar von Mitschülern gehänselt.

Aber unleserliche, kraeklige, agehakte Schrift und ein "nicht gerne schreiben" kann auch ein Indiz für eine Lese-Rechtschreibschwäche sein.

 

Wichtig für ihre Kinder ist im weiteren Verlauf der Schule das Gehörte oder Gelesene flüssig, leserlich und einigermaßen schnell aufs Papier zu bringen. Es werden Diktate und Aufsätze geschrieben oder das Gehörte muss notiert werden. Ferner ist es für die Schüler einfacher ordentliche, strukturierte Hefteinträge zu produzieren oder ein Plakat zu gestalten, wenn sie eine saubere Schrift haben.

 

Einige Kinder haben Schwierigkeiten die Buchstaben richtig zu formen oder mit der Koordination von Mund und Hand. Das Ergebnis sind oft Rechtschreibfehler, weil ihre Kinder so das meiste Ihrer Konzentration und Mühe auf das Schriftbild verwenden müssen. Sie verbrauchen somit viel Ihres kognitiven Arbeitsspeichers (dieser ist aber nur begrenzt verfügbar) und deshalb bleibt am Ende nur noch wenig Arbeitsleistung für Inhalte beim Aufsatz und für Rechtsschreibregeln beim Diktat.

Achten sie auf eine saubere, ordentliche und vor allem lesbare Schreibschrift bei ihren Kindern (manchmal liegt es an der falschen Stifthaltung oder am falschen Füller). Gerade in den ersten beiden Grundschulklassen sollten sie ihr Kind immer wieder anhalten leserlich und ordentlich zu schreiben.

 

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© Claudia Hartl-Blisse Volle Kraft voraus! Und fit für die Schule!

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